Steinige Böden, verdichtete Flächen oder schwer zugängliches Gelände stellen in vielen Einsatzbereichen eine echte Herausforderung dar.
Ob im Weinbau, in Sonderkulturen oder bei der Rekultivierung – effiziente Lösungen sind gefragt, um Flächen wirtschaftlich und nachhaltig nutzbar zu machen.
Genau hier kommen Steinfräsen und Steinbrecher zum Einsatz: Sie ermöglichen eine schnelle Aufbereitung unterschiedlichster Materialien direkt vor Ort.
So entstehen in kurzer Zeit homogene, bearbeitbare Flächen – ohne aufwendige Zwischenschritte. Welche Technik wann die richtige ist, hängt dabei stark vom Einsatzgebiet ab.
Einsatzbereiche: Wo leisten HEN-Steinfräsen ihren größten Nutzen?
Von der klassischen Ackerfräse über die Bodenfräse, den Einsatz als Forstfräse in der Forstwirtschaft bis hin zu kommunalem Wegebau und Wegepflege. HEN Anbaufräsen und Anbaugeräte kommen überall dort zum Einsatz, wo Bodenbearbeitung, Steinentfernung oder Rekultivierung gefragt ist. Von der klassischen Ackerfräse über die Forstwirtschaft bis hin zu kommunalem Wegebau und Wegepflege.
Als Anbaufräse für den Traktor vereinen HEN-Geräte Fräsen, Zerkleinern und Einmischen in einem Arbeitsgang: Steine, Wurzeln, Gestein und Astreste werden dabei direkt vor Ort zerkleinert, ohne dass Material abtransportiert werden muss. Das Ergebnis ist eine gleichmäßig aufbereitete Fläche mit optimaler Frästiefe – sofort nutzbar für Bewirtschaftung, Neubepflanzung oder Wegesanierung und auch im Einsatz als Wegefräse.
- Steinfräse im Ackerbau
- Weinbau & Sonderkulturen
- Rekultivierung & Forstwirtschaft
- Wegebau & Straßensanierung
- Brachflächenpflege
- Deponien, Skipisten & Sonderflächen
- Golfplatzbau & Freizeitanlagen
Vorteile der Steinfräse gegenüber klassischer Steinentfernung
Im Vergleich zur klassischen Steinentfernung bietet die Steinfräse entscheidende Vorteile in Effizienz, Wirtschaftlichkeit und Steinbearbeitung. Statt Steine aufwendig auszulesen, zu sammeln und abzutransportieren, werden sie direkt im Boden zerkleinert und gleichmäßig eingearbeitet. Dadurch bleibt das Material im Kreislauf und verbessert gleichzeitig die Bodenstruktur. Arbeitsgänge werden reduziert, Maschinen- und Personaleinsatz sinken spürbar. Das spart nicht nur Zeit, sondern sorgt auch für eine sofort nutzbare Fläche – ohne zusätzliche Vorbereitung.
- Ein Arbeitsschritt statt drei – Zeitersparnis in der Praxis
- Kein Abtransport von Steinen notwendig – Material bleibt vor Ort
- Verbesserte Bodenstruktur durch gleichmäßige Einarbeitung
- Sofort nutzbare Fläche nach nur einem Arbeitsgang
- Reduzierter Maschinen- und Personalaufwand
Technik & Funktionsweise: So arbeitet der HEN-Steinbrecher
Langsam drehende Rotoren & Rundschaftmeisel
Das Herzstück jeder Steinfräse ist der Rotor. Bei HEN sorgen langsam drehende Rotoren in Kombination mit robusten Rundschaftmeißeln für eine besonders effiziente Zerkleinerung von Gestein, Steinen und Wurzeln. Durch die niedrige Rotordrehzahl entsteht eine hohe Schlagkraft bei gleichzeitig geringem Verschleiß.
Das Material wird gleichmäßig gebrochen und direkt im Boden verteilt, was die Bodenbearbeitung verbessert und eine nachhaltige Rekultivierung unterstützt. Gleichzeitig wird die Bodenverdichtung reduziert, da das System schonend arbeitet.
Im Vergleich zu klassischen Mulchern oder Forstmulchern entsteht so ein homogener Untergrund. Besonders auf Forstflächen, bei Rodungsarbeiten oder in der Forstwirtschaft zeigt diese Technik ihre Stärke. Die Steinfräse wird dadurch zu einem vielseitigen Anbaugerät für unterschiedlichste Anwendungen.
Frästiefe bis 40 cm – einstellbar je nach Einsatz
Die Frästiefe ist ein entscheidender Faktor für die Effektivität der Steinfräse. Je nach Anwendung kann die Arbeitstiefe flexibel angepasst werden und erreicht bis zu 40 cm. So lassen sich sowohl oberflächliche Einsätze wie Wegepflege als auch tiefe Eingriffe zur Rekultivierung umsetzen.
Dabei werden Steine, Wurzeln und Gestein vollständig zerkleinert und in den Boden eingearbeitet. Das Ergebnis ist eine gleichmäßig aufbereitete Fläche, die direkt für die Bewirtschaftung genutzt werden kann.
Gerade in der Landwirtschaft sorgt die variable Frästiefe für eine nachhaltige Bodenbearbeitung und Bodenverbesserung – vergleichbar mit einer leistungsstarken Bodenfräse im Traktor-Einsatz.
Die richtige Fräse zum Traktor – worauf es ankommt
Für eine optimale Leistung muss die Steinfräse auf den Traktor abgestimmt sein. Faktoren wie Gewicht, Arbeitsbreite und Leistung spielen eine zentrale Rolle für eine effiziente Bodenbearbeitung.
Je nach Einsatz kommen unterschiedliche Anbaugeräte zum Einsatz – von kompakten Lösungen für Kleintraktoren bis hin zu leistungsstarken Varianten für große Geräteträger oder Baumaschinen. Entscheidend ist die richtige Kombination aus Leistung und Rotordrehzahl, um Steine zuverlässig zu zerkleinern.
Gerade in der Landwirtschaft sorgt die variable Frästiefe für eine nachhaltige Bodenbearbeitung und Bodenverbesserung, ähnlich wie bei einer klassischen Bodenfräse, jedoch deutlich leistungsstärker in der Steinbearbeitung.
Einige Produkte der HEN AG
HEN RBM-LL
Die HEN-Fräse RBM-LL zum Anbau an Traktoren ab 50 bis 160 PS ist ideal für kleine Flächen oder für das Auffräsen von festen Materialien. Eine Fräse für vielseitigen Einsatz, wie z.B: zum Fräsen und Mischen von Wurzelresten, Bruchholz und Wurzelstöcken an Wildwiesen, Kahlhieben und Baustellen.
>>Erfahren Sie mehr über die HEN RBM-LL
HEN RBM-L
Mit der HEN Wegebaufräse RBM-L werden Fräs- und Brecharbeiten an Wald- und Flurstraßen vorgenommen. Die HEN-Steinfräse sorgt für eine optimale Kornabstufung bei der Wegesanierung. Nicht nur bei Wege- und Straßenbau sowie Instandhaltung, sondern auch zum Steine brechen in Weinbergen oder Ackerflächen kommt die HEN RRBM-L zum Einsatz.
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HEN RBM-M
Mit der HEN-Anbaufräse RBM-M können Sie mittelstarke Bitumendecken recyclen, Fahrbahndecken mit großen Steinen fräsen und zerkleinern sowie eine neue Fahrbahndecke mischen.
Sie eignet sich hervorragend für den EInsatz bei Unterbaustabilisierungen, sowie bei Wege- und Straßenbau sowie Instandhaltung.
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HEN RBM-S
Mit der HEN-Anbaufräse RBM-S werden Astreste, Gestrüpp, Steine, Wurzeln und weiteres Unnützes zerkleinert und der Boden so bearbeitet, dass er wieder genutzt werden kann.
Besonders zeichnet sie sich durch den langsamdrehenden Fräsrotor und ihrem Gehäuse aus Domex-Spezialstahl aus.
HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN
Was ist der Unterschied zwischen einer Steinfräse und einem Steinbrecher?
Eine Steinfräse arbeitet direkt im Boden und zerkleinert Steine, Wurzeln und Gestein unterhalb der Oberfläche, während ein Steinbrecher Material oberhalb des Bodens aufbereitet. Die Steinfräse eignet sich vor allem für die Bodenbearbeitung und Rekultivierung, der Steinbrecher für die Entfernung harter Materialien auf der Fläche.
Welche Frästiefe ist bei einer Steinfräse möglich?
Je nach Modell und Einsatz kann die Frästiefe individuell angepasst werden und beträgt in der Regel bis zu 40 cm. Dadurch lassen sich sowohl oberflächliche Arbeiten als auch tiefgehende Bodenbearbeitung effizient umsetzen.
Welche Vorteile bietet eine Steinfräse gegenüber klassischer Steinentfernung?
Im Gegensatz zur klassischen Steinentfernung werden Steine direkt im Boden zerkleinert und eingearbeitet. Dadurch entfallen zusätzliche Arbeitsschritte wie das Sammeln oder der Abtransport. Das spart Zeit, reduziert Kosten und verbessert gleichzeitig die Bodenstruktur.
Kann eine Steinfräse auch große Steine und Wurzeln zerkleinern?
Moderne Steinfräsen sind dafür ausgelegt, auch größere Steine, Gestein und tief sitzende Wurzeln zuverlässig zu zerkleinern. Durch leistungsstarke Rotoren wird das Material direkt im Boden verarbeitet und gleichmäßig verteilt.
Ist eine Steinfräse auch für die Forstwirtschaft geeignet?
Insbesondere bei Rodungsarbeiten und auf Forstflächen kommt die Steinfräse zum Einsatz. Sie zerkleinert Wurzeln, Steine und Gestein und bereitet den Boden für die weitere Bewirtschaftung vor.








